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Besuch der Ferdinandshöhe |
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Ein Bericht von Karl Heinz Kralowetz |
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Es mussten über 70 Jahre vergehen, bis ich zum ersten Mal den Turm der Ferdinandshöhe besteigen durfte. Es war sogar möglich, mit dem Auto bis zum dem Gebäude zu fahren. Wenn auch noch alles recht provisorisch war, der Parkplatzes war ein vom Regen aufgeweichter Lehmboden, die Abzäunungen nur provisorisch markiert. |
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Der Eingang zum Turm des Gebäudes war aber sehr ordentlich. Innen war ein Tisch mit Prospekten in tschechischer Sprache. Ein älterer Herr kam und begrüßte mich auf tschechisch. Ich sagte ihm, dass ich leider nicht tschechisch verstehe. Er nahm einen Stempel drückte diesen auf einen in tschechischer Sprache verfassten Beschreibung und gab mir zu verstehen, ich solle nach oben gehen. Ich wollte noch ein Geld loswerden, aber er winkte ab. Ich nahm darauf an, dass man erst nachher bezahlen müsse. So begab ich mich auf den Weg nach oben. Die Treppen habe ich leider nicht gezählt, aber es waren viele, baulich alles in bester Qualität, die Wände weiß gestrichen, die Geländer lackiert. |
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Oben angekommen musste ich erst die Fensterscheiben etwas abtrocknen, denn sie waren stark beschlagen. Aber dann konnte ich in alle Richtungen meine Fotos machen. Leider konnte man die Fenster nicht öffnen und so wurden die Bilder leider nicht sehr gut. Aber für mich war wichtig, einmal in meinem Leben auf den Turm der Ferdinandshöhe gewesen zu sein. |
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Nach meinen Abstieg versuchte ich den Herren am Eingang noch ein Trinkgeld zu geben, aber er lehnte es energisch ab und sagte "tschau". Ich weis heute nicht, ob es meinen Eltern möglich war den Turm damals zu besteigen, aber aus vielen Erzählungen wusste ich, das zur damaligen Zeit viele geselligen Veranstaltungen stattgefunden haben. |
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Aber für die jüngere Generation ist es auch möglich die Ferdinandshöhe zu Fuß zu erreichen. Ich machte diesen Aufstieg schon einmal im Mai, leider war eine Besteigung des Turmes damals noch nicht möglich. |
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Eine Beschilderung für die Fahrt mit dem Auto oder auch für den Fußweg fehlen noch. |
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Obwohl die Ferdinandshöhe von Deutschen Bürgern erbaut, fehlt an der Wand im Eingang des Turmes, eine deutsche Beschreibung. |
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Für den Fremdenverkehr ist Aussig noch lange nicht geeignet, aber es sind wegen seiner herrlichen Umgebung Ansätze vorhanden, ein solcher Ort zu werden. Vom Magistrat wäre der Wille vorhanden, aber bei den Einwohnern dieser Stadt fehlt noch jegliches Interesse. |
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Vielen Dank den früheren Primator Ing. Miroslav Pátek, den früheren Viceprimator Ing. Miroslav Harziník, den jetzigen Primator Mgr. Petr Gandalovič und Viceprimator Mgr. Jan Kubata welche dieses Projekt vorangetrieben haben, um das alte Wahrzeichen von Aussig an der Elbe - Ústí nad Labem wieder in alten Glanz entstehen zu lassen. |
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Herr Petr Vorliček, Aussig a. E. - Ústí n. L. fotografierte den Baufortschritt. |
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