Auschine,

 

mit 28 Häuser, 145  liegt nahe der elektrischen Straßenbahn Aussig - Tellnitz, an der von Deutsch-Neudörfel nach Kulm führenden Straße. Eisenbahnstation Tellnitz; Post, Pfarre und Schule in Kulm. Der Anlage nach ist es ein deutschen Reihendorf. Die 10 oder 11 Bauern haben ihre Hofstätten zu beiden Seiten der Straße. Die Häuser wenden ihre Giebel zur Straße, die Scheuern sind quergestellt. Die großen Flurstücke sind geradlinig eingeteilt. Die Gründung des Ortes ist wohl in der Zeit um 1150 zu verlegen. Urkundlich wird es erst 1543 genannt. Es gehörte zur alten Zeit zur Herrschaft Graupen, von 1580 an zu Kulm.1654 hatte es 10 Bauern, 3 Kleinbauern, 1 Feldgärtner und 4 Häusler, 1787 gab es 22 Nummern.  Die Bewohner sind in der Hauptsache Bauern und Arbeiter. Von den Flennamen ist die "Rieste" (Röste, Flachröste), ein kleiner Teich südlich des Dorfes, zu erwähnen. Nordwestlich des Dorfes lag ein Braunkohlenschacht, der "Pankraz-Schacht", von dem nichts mehr zu sehen ist.

 

Alte Postkarte von Auschine, eingesandt von Ina Steinert, 08-2012

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