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Heimatfreunde Aussig |
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Aussig an der Elbe. |
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Eine Beschreibung von Aussig aus dem "Handbuch der Tschechoslowakischen Republik". |
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Die Stadt Aussig breitet sich auf dem linken Ufer des Elbestromes in einer Seehöhe von 147 m über der Adria aus. Bereits im Jahre 993 wird an dieser Stelle eine kgl. Zollstätte erwähnt, in deren Nähe sich ein Marktflecken entwickelte. König Przemysl Ottokar II. erhob ihn zur königlichen Stadt. Dank ihrer günstigen Verkehrslage nahm sie in den letzten 80 Jahren einen beachtenswerten Aufschwung, so dass sie heute einen Mittelpunkt des wirtschaftlichen und kulturellen Leben darstellt. 45.000 Einwohner leben auf dem Stadtgebiet, das einen Flächenraum von 1524 ha bedeckt und den Kern eines dicht besiedelten Wirtschaftsgebietes mit etwa in 76.000 Bewohnern bildet. Aussig gehört aber nicht nur zu den bedeutendsten Industrie- und Schulstädten der tschechoslowakischen Republik, es ist durch seine herrliche Lage auch ein wichtiger Stützpunkt des Fremdenverkehrs und des Verkehrs überhaupt. Eine direkte Eisenbahnverbindung besitzt Aussig elbaufwärts mit Prag, Wien, Budapest, Konstantinopel und Athen, talwärts mit Dresden, Berlin und Hamburg. In wenigen Stunden sind mit der Bahn auch die böhmischen Weltbäder Teplitz-Schönau, Karlsbad, Marienbad und Franzensbad zu erreichen. Von Aussig aus können bequem die schönsten Ausflüge in die Elbeberge, ins malerische Elbetal oder in das Mittel- und Erzgebirge unternommen werden. Wer eine Fußwanderung scheut, der kann das dichte Netz der städtischen Straßenbahn- und Autobuslinien oder die schönen Elbedampfer benützen. Für den eiligen Besucher empfiehlt sich ein Spaziergang auf den Marienberg oder auf die Ferdinandshöhe, von denen aus man einen weiten Rundblick über die Stadt und ihre Umgebung genießt. Mehrere große Hotels, von denen das "Palace-Hotel" und das "Hohe Haus" genannt seien, sorgen für die Bequemlichkeit auch des anspruchsvollsten Reisenden, moderne Gaststätten wie die Winkler-Betriebe oder das Café Falk bieten einen angenehmen Aufenthalt. |
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Zahlreiche staatliche Ämter haben in Aussig ihren Sitz, so eine Bezirksbehörde, eine Steueradministration, ein Elbe -Schiff-Fahrtsamt und eine Polizeibehörde. Das Schulwesen ist hervorragend ausgebaut. 12 deutsche Volksschulen, 10 Bürgerschulen, l Hilfsschule, 2 tschechische Volksschulen mit 1 Expositur und 2 Bürgerschulen, ein deutsches und ein tschechisches Real-Gymnasium, eine Handelsakademie, eine Realschule, eine höhere Staatsgewerbeschule, eine Lehrerbildungsanstalt und ein Mädchen-Reform-Realgymnasium dienen der Fortbildung der Jugend. Daneben bestehen noch 2 zweiklassige Handelsschulen, eine niedere Gewerbeschule, eine Fachschule für Frauenberufe, eine deutsche und eine tschechische gewerbliche Fortbildungsschule, eine kaufmännische Fortbildungsschule, eine Schifferschule, 11 deutsche und 6 tschechische Kindergärten. Die Schulen sind bis auf wenige Ausnahmen in modernen Gebäuden untergebracht. Ein besonderes Augenmerk widmet die städtische Schulverwaltung den sozialen Belangen, wie der Ferienfürsorge, der Schulhygiene, Ausspeisung, Bekleidungsfürsorge und Weihnachtshilfe. Zahlreiche Vereine pflegen die Erwachsenenbildung. An öffentlichen Anstalten besitzt Aussig Das Stadtmuseum wurde 1901 gegründet. Es hat 1919 im neuen Schloss zu Türmitz ein würdiges Heim gefunden. Die Sammlungen umfassen eine geologisch-mineralogische, eine vorgeschichtliche und eine kulturgeschichtliche Abteilung. Weit über die Grenze der Stadt hinaus bekannt ist das im Jahre 1909 errichtete Stadttheater durch das hohe Niveau seiner Darbietungen. Auch das städtische Theaterorchester erfreut sich eines guten Rufes, beliebt sind seine Sommerkonzerte im Stadtpark. Fünf Lichtspieltheater gibt es im Stadtgebiet. davon wurde das Olympia-Kino in den Sälen des Volkshauses erst kürzlich neu eröffnet. |
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In der Nachkriegszeit hat die Stadtgemeinde eine Reihe vorzüglicher
sozialer Einrichtungen geschaffen, durch die Aussig in vieler Hinsicht vorbildlich
geworden ist. So errichtete sie in den Jahren von 1919 bis 1933, 90 Wohnhäuser mit
1134 Wohnungen und 2624 Wohnräumen. Gegenwärtig ist eine weitere Bauaktion in
Vorbereitung, die 301 Kleinstwohnungen und 10 Siedlungshäuser umfasst. Durch diese
großzügige öffentliche Bautätigkeit gelang es, die Wohnungsnot und das Wohnelend
erfolgreich einzudämmen.1921 wurde ein städtisches Wohlfahrtsamt und ein Stadtphysikat
geschaffen, im gleichen Jahre auch die Errichtung eines Stadtparks durchgeführt. An
Wohlfahrtsanstalten wurden in Aussig noch geschaffen: eine Mutterberatungsstelle, ein
Wöchnerinnenheim, ein Säuglingsheim, eine Jugendherberge, ein Kleinkinderheim. Bereits
in der Vorkriegszeit entstand das Stadtbad, das Asyl- und Waisenhaus und ein
Knabenerziehungsheim in Spiegelsberg. Die deutsche Blindenschule wurde nach dem Kriege von
der Stadtgemeinde in Verwaltung übernommen. Die Großkaufleute Weimann und Petschek
errichteten in Spiegelsberg zwei große Lungenheilanstalten, in denen alljährlich mehr
als 800 Kranke Heilung ihres Leidens suchen. Der Bezirk Aussig besitzt hier ein modern
eingerichtetes Altersversorgungsheim und das Masaryk -Bezirkskrankenhaus, das erst in den
letzten Jahren vollständig neu gebaut wurde. Mehrere Groß-Sportplätze, ein
Thermal-Warmbad und schöne Parkanlagen stehen der Bevölkerung für die Stunden der Muse
zur Verfügung. Im benachbarten Wannow, oberhalb der Masaryk-Staustufe, besitzen 2
deutsche und 1 tschechischer Ruderklub Bootshäuser zur Ausübung dieses schönen Sports.
Auf dem Gebiet des eingemeindeten Vororts Kleische entwickelte sich seit dem 1.Weltkriege
ein neuer moderner Stadtteil, der das Bild Aussigs ganz wesentlich verändert hat. |
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Autoren: ohne tschechische Sonderzeichen. |
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Pan Dr. JAN TREBICKY. president obchodni a zivnostenske komory a president cs. exportniho ustavu. |
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pan Dr. JAN GRMELA. tiskovy referent hlavniho mesta Prahy. |
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pan prof. ALOIS ZIPEK. clen Üstred. zast. a mestske rady hl. rn. Prahy, |
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pan zemsky rada JOS. PAVLIK. Üstredni svaz csl.lazni a mineralnich zridel republ. Ceskoslovenske v Praze. |
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pan redaktor JOSEF LAUFER v Praze. |
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pan redaktor JAROSLAV DOSTAL. odborny ucitel v Praze. |
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pan VRATISLAV TEKLÝ. architekt v Praze. |
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pan ALOIS KONÍCEK. knihtiskar a redaktor v Praze |
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pan Ing. IVAN BOHACEK v Praze, |
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pan Dr. ED. BRYNDA. komisar min. financi a jednatel KCST. v Praze. |
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pan Dr. JAR. SAFARIK. Holice v Cechach. |
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pan prof.EDUARD SCHICKL. reditel statni odb. skoly pro pnimysl porcJIanovy v Karl. Varech. |
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pan Dr. FR. SKRDLE v Caslavi, |
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pan JOS. DUSIL. starosta mesta Mnich. Hradiste. |
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pan RUDA BURIAN. Lazne Bechyne. |
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pan JAROSLAV KUDRA. mest. tajemnik v Horazd.ovicich, |
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pan JUC. KAREL PRCHLIK v Hlinsku. |
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pan EM. SKORPIL ve Vysokem Myte. |
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pan FERDINAND POCHOBRADSKY v Chrudimi, |
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pan ALOIS ZARUBA v Chotebori. |
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pan J. SIMACEK v Turnove. |
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pan JUC. MILOS HAVRDA ve Strakonicich, |
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pan B. KORBEL v Pardubicich. |
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pan JAN JOSEFI v Litomysli, |
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pan Dr. K. OBERDORFFER v Moste, |
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pan A. KOLARZ. reditel v Teplicich-Sanove, |
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pan HERMAN KRUSCHWITZ v Asi, |
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pan JUDr. JOSEF OTRUBA, reditel mestskeho uradu. Pribram. |
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pan JAROSLAV BAIZA, mestsky tajemnik v Celakovicich. |
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pan Dr. MIROSLAV BURIAN. C. Budejovice |
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