München, Kreis Aussig
| mit 21 Häuser, 83 Einwohner, Eisenbahnstation Klein-Kahn, Post
Böhmisch-Kahn, Pfarre Leukersdorf, Schule Spansdorf. Dieses auf dem höchsten Teile der
sogenannten Spansdorfer Hochfläche gelegene Dorf zeigt die Übergangsform vom Runddorf
zum Hufendorf und ist wohl eine Gründung aus der Zeit der Johanniter, die seit 1169 die
Waldhufendörfer der Umgebung anlegten. |
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| An die Mönche erinnert der Name des Ortes "bei den Mönchen" -
Mönchen - München. Jedes der zehn alten Bauernhäuser besitzt hinter dem Garten einen
kurzen Grundstreifen. |
| Die übrige Feldflur (Länge, Breite, Godl, Lugen, Schiefer, Fiebrig,
Windhübel) ist in große Stücke geteilt, auf denen jeder der Bauern einen Anteil hat. |
| Der ehemalige Klosterhof stand vermutlich an der Stelle des Hause Nr. 2,
in welchen seit mindestens 1573 die Familie Vogel wohnt. |
| München gehörte von etwa 1400 bis 1848 zur Herrschaft
Blankenstein-Prießnitz. 1654 hatte es 14 Häuser (10 Bauern, 2 Kleinbauern, 2 Gärtner),
1787 16 Nummern. |
| Von den ehemaligen Hoftoren hat sich jetzt nur noch eins (bei Nr. 7, Wolf)
erhalten. Auf dem Windhübel stand von etwa 1809 bis 1862 eine Windmühle. |
Ortsverzeichnis |